Madagaskar im Sucher - Fotoreise
Diese Reise ist für alle gedacht, die gerne fremde Länder erkunden und spannende Fotos mit nach Hause nehmen möchten. Überall ist ausreichend Zeit um Fotos zu machen.
Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Madagaskar
Linienflug am Nachmittag von Paris nach Tamatave/Madagaskar (Zubringerflüge auf Anfrage).
2. Tag: Ankunft in Tamatave / Madagaskar
Ankunft in Toamasina / Tamatave an der Ostküste der Insel. Wir checken in unserem Hotel ein und machen uns dann auf die erste Erkundungstour durch Tamatave. Viele Pousse-Pousse (von Hand gezogene Rickschas) warten darauf, uns durch die Straßen zu geleiten, Palmen säumen die Straßen, Obsthändler bieten Bananen und Mangos an, wir sind mitten drin. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (-/-/-)
3. Tag: Bootsfahrt auf dem Canal de Pangalanes
Wir fahren mit dem Auto zum Canal de Pangalanes, einem Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen mit standortspezifischer Flora und Fauna. Spätestens auf dem Canal sollten Sie Ihre Kamera bereit halten, denn hinter jeder Windung bieten sich neue Motive, Fischerdörfer, lachende Menschen auf Pirogen, spielende Kinder am Wasser und noch so viel mehr. Der Canal de Pangalanes ist hier der Lebensmittelpunkt. (F/-/-)
4. Tag: Freier Tag am Canal de Pangalanes
Es bieten sich unzählige fakultative Möglichkeiten für Erkundungen am Wasser oder zu Lande. Unser Hotel befindet sich direkt am weißen Sandstrand des Ankanin’ny Nofy-Sees. Wir können den nahen Regenwald mit unzähligen Orchideen und fleischfressenden Pflanzen erkunden, mit etwas Glück bekommen wir auch Süß-wasserkrokodile zu Gesicht. Frühaufsteher können sich auf die Pirsch nach dem Indri oder dem Aye-Aye machen, zwei der hier vorkommenden Lemurenarten. Das Palmarium, ein privater Naturpark, bietet außer den ver-schiedensten Palmenarten auch einen wunderbaren Über-blick über die madagassische Flora und Fauna. (F/-/-)
5. Tag: Zu Wasser und zu Land nach Perinet
Auf dem Canal de Pangalanes geht es per Boot heute weiter südwärts. Immer wieder sehen wir spielende Kinder am Ufer. Nachdem wir das Boot verlassen haben, geht es mit einem Kleinbus weiter nach Perinet. Unterwegs sehen wir die ersten Reisterrassen.
6. Tag: Perinet
Morgens besuchen wir das Reservat von Perinet, wo in ursprünglichem tropischen Regenwald eine Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen zu entdecken ist. Hier kann man die größte Lemurenart, die Indri aus relativer Nähe fotografieren. Wanderung im Reservat, auf der man mit Glück auch die größte Chamäleonart Madagaskars entdecken kann. Rückfahrt zum Hotel. Am Abend unternehmen wir eine Nachtpirsch in der Nähe des Reservates. Hotelübernachtung (F/-/-)
7. Tag: Chamäleonfarm Marozevo
Heute geht die Fahrt Richtung Westen nach Tana. Unterwegs besichtigen wir die Chamäleonfarm von Marozevo. Hier sind neben interessanten Chamäleons auch verschiedene Amphibien wie Mantellafrösche und Reptilien wie der Blattschwanzgecko zu sehen. Weiterfahrt auf einer sehr reizvollen Fahrt über das Hochland nach Antsirabe. Die Strecke führt immer wieder vorbei an Reis- und Obstfeldern und die Landschaft ist schon sehr abwechslungsreich (F/-/-)
8. Tag: Im madagassischen Hochland
Heute nutzen wir den Tag, um das Leben im mada-gassischen Hochland zu fotografieren. Wir besuchen eine Reisterrasse, wo wir die Menschen bei der Arbeit fotografieren können. Doch auch die typische Architektur des Hochlandes sowie die vielen Zebuherden versuchen wir fotografisch festzuhalten. (F/-/-)
9. Tag: Antsirabe - Ambositra
Auf der so genannten “Route du Sud” geht es entlang der Reisterrassen und Eukalyptuswälder nach Süden. Je näher man Ambositra kommt, desto näher rücken der Regenwald und das Siedlungsgebiet der Zafimaniry. Deren Holzschnitzereien zählen zu den bekanntesten kunsthandwerklichen Leistungen Madagaskars und können in Ambositra erworben werden. Übernachtung in Ambositra. (F/-/-)
10. Tag: Ambositra - Ranomafana
Eine kurze Fahrt bringt uns heute zum primären Regenwald-Nationalpark von Ranomafana - tropische Flora und Fauna mit mehreren Lemurenarten sind hier zu entdecken. Auf der einen Seite ist Ranomafana einer der meist besuchten Nationalparks Madagaskars, auf der anderen Seite ist es auch einer der unerschlossensten. Besonderes Augenmerk gilt hier der Vegetation und den Bambuslemuren. (F/-/-)
11. Tag: Ranomafana Nationalpark
Es geht früh los, um den Nationalpark Ranomafana zu besichtigen. Wir lassen uns Zeit und gehen auch in etwas entlegenere Gebiete. Die Artenvielfalt ist beeindruckend, erst vor wenigen Jahren wurde der Goldene Bambuslemur hier entdeckt! Wir erkunden tagsüber den Regenwald und machen abends einen Ausflug, um nachtaktive Tiere, wie z.B. den kleinen Mausmaki, zu beobachten. (F/-/-)
12. Tag: Ranomafana – Manakara
Wir fahren heute an die Ostküste Madagaskars. Hier finden wir ganz andere Landschaften vor wie im Hochland und es bieten sich wieder zahlreiche Motive. Übernachtung in Manakara. (F/-/-)
13. Tag: Zugfahrt Manakara-Fianarantsoa
Auch heute werden wir unzählige interessante Motive finden. Auf der Zugfahrt von Manakara nach Sahambavy erleben wir auf den Bahnhöfen ein reges Treiben. Hier findet der gesamte Handel über die Zugstrecke statt. In Sahambavy angekommen, können wir auf den Teeplantagen weitere Motive einfangen.
14. Tag: Ambalavao mit Anja, Antaimoro
Heute geht es nach Ambalavao. Hier haben wir die Möglichkeit, die Herstellung des berühmten Antaimoro-Papiers zu erleben. Anschließend geht es zum Reservat von Anja, wo wir Kattas hautnah erleben können. Im Oktober haben die Kattas Junge, so dass in diesem Monat besonders schöne Fotos zu machen sind.
15. Tag: Ranohira
Wir fahren nach Ranohira durch grandiose Landschaften wie das mächtige Andringitra-Massiv und die weiten Savannen des Horombe-Plateaus. Nach der Ankunft erfolgt eine kleine Wanderung im I’salo Nationalpark. Am Ende erwartet uns in üppig-grüner Umgebung das “Piscine naturelle”, das zu einem erfrischenden Bad einlädt. Übernachtung in Ranohira. (F/-/-)
16. Tag: I’salo Gebirge
Das I’salo Gebirge bietet mit seinen tiefen Schluchten und bizarren Felsformationen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Sämtliche Vegetationsformen - in den Tälern tropische Vegetation, in den Höhen Trockenpflanzen - findet man hier. Das alles erleben wir auf einer Tageswanderung. Ein Schauspiel der Natur! Übernachtung in Ranohira. (F/-/-)
17. Tag: Ranohira - Tulear - Ifaty
Auf der Fahrt nach Tulear ändert sich die Landschaft zusehends. Typische Affenbrotbäume säumen den Weg, die Landschaft wird zunehmend trockener. Die Pflanzen dieser Region haben sich auf die lange Trockenperiode in den Wintermonaten optimal eingestellt.
Nach wenigen Stunden Fahrt kommen wir zum Zombitse-Vohibaisa Nationalpark. Wir besichtigen den Park auf einer kleineren Wanderung. Anschließend Weiterfahrt über Tulear nach Ifaty. Übernachtung in Ifaty. (F/-/-)
18. - 19. Tag: Freie Tage in Ifaty
Tage zur freien Verfügung am Strand. Immer wieder sehen wir hier die einfachen Boote der Vezo vorbeiziehen und erleben das Leben am Meer. Wer will kann auch die Umgebung von Ifaty erkunden. Fotomotive bieten sich an der Küste auch wieder reichlich. Die Dornbuschsavanne ist eine ganz eigene Landschaft mit ihren Didieraceen, Pachypodien und Euphorbien. Doch auch die Baobabs kommen hier vor. Übernachtung in Ifaty. (F/-/-)
20. Tag: Flug nach Tana
Transfer zurück nach Tulear und Rückflug in die Hauptstadt Tana. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Je nach Flugzeit besteht noch Zeit, Tana zu erkunden. (F/-/-)
21. Tag: Rückflug nach Paris
Am späten Nachmittag erfolgt der Rückflug nach Europa.
22. Tag: Ankunft in Paris.
Morgens Ankunft in Paris. Weiterflug nach Deutschland oder Österreich.
Generelle Hinweise
Charakteristik:
Tour ohne körperliche Anstrengungen. Unterwegs bleibt ausreichend Zeit zum Fotografieren.