Wandern im Land der Lemuren
Nationalparks Madagaskars zu Fuß entdecken
Auf dieser Reise wandern wir in den interessantesten Landschaften im Süden. Wir erkunden dabei zu Fuß drei komplett verschiedene Lebensräume: den Regenwald im Ranomafana-Nationalpark und auf den Mont Ikongo; das Granitgebirge im Andringitra-Nationalpark und die bizarren Karstformationen im I'salo-Nationalpark. Auf den Wanderungen werden wir von einheimischen Trägern begleitet, die die Ausrüstung tragen. Die Übernachtungen auf den Wanderungen erfolgen im Zelt. Die Begleitmannschaft sorgt für unser leibliches Wohl.
Reiseverlauf
1.Tag:
Flug von Frankfurt oder Wien über Paris nach Antananarivo.
2.Tag:
Nach Ankunft in Tana erfolgt eine landschaftlich reizvolle Fahrt in Richtung Süden. Nachmittags erreichen
wir Antsirabe. Nach dem Besuch einer Edelstein-schleiferei geht es zum Rand des Vulkanes Tritriva, von dem aus man einen grandiosen Rundblick auf die Hochebene von Antsirabe, umliegende Ortschaften und den tiefgrünen Kratersee hat. Üb. im Hotel. (F/-/-)
3.Tag:
Auf der so genannten "Route du Sud", entlang an Reisterrassen und Eukalyptuswäldern fahren wir nach Süden. Je näher man Ambositra kommt, desto näher rücken der Regenwald und das Siedlungsgebiet der Zafimaniry heran. Deren Holzschnitzereien zählen zu den bekanntesten kunsthandwerklichen Leistungen
Madagaskars und können in Ambositra erworben werden. Nachmittags Ankunft in Ambositra . (F/-/-)
4.Tag:
Fahrt nach Antoetra. 4-stündige Wanderung bis Sakaivo über Tal und Hügel mit herrlichen Blicken auf Zafimaniry Dörfer. Üb. im Zelt. (F/M/A)
5.Tag:
5-stündige Wanderung zu einem Zafimaniry Dorf. Üb. im Zelt. (F/M/A)
6.Tag:
2-stündige Wanderung bis Antoetra. Anschließend Fahrt nach Fianarantsoa. (F/-/-)
7.Tag:
Zugfahrt bis Tolongoina. Von dort mit dem Wagen auf abenteuerlicher Strecke nach Ranomafana. Am Abend unternehmen wir eine Nachtexkursion zur Beobachtung der nachtaktiven Tiere. (F/-/-)
8.Tag:
4- bis 5-stündige Exkursion im Regenwald- Nationalpark von Ranomafana. Dieser Park ist eines der interessantesten Schutzgebiete Madagaskars. Neben 26 Säugetier-, darunter zahlreiche Lemurenarten, kommen hier fast 100 Vogelarten vor. (F/-/-)
9.Tag:
Wir verlassen den Regenwald und begeben uns in das mächtige Andringitra Gebirge, wo wir im Dorf Sendrisoa übernachten. Das Andringitra-Massiv, das von Madagaskars zweithöchstem Berg, dem Pic Boby (2.658 m), gekrönt wird, zählt zu den schönsten Gebirgslandschaften der Insel und wurde daher unter Naturschutz gestellt. Üb. im Zelt. (F/M/A)
10.Tag:
Ein besonderes Erlebnis ist die 5-stündige Wanderung über die einsamen Bergdörfchen, wie z. B. Antanifotsy bis zum Plateau von Andriampotsy. Die Landschaft ist weit weniger üppig als noch im Ranomafana-Nationalpark und man hat oft eine traumhafte Weitsicht. Sogar unser Campingplatz hat einen herrlichen Panoramablick. Üb. im Zelt. (F/M/A)
11.Tag:
Wer will, kann heute den zweithöchsten Gipfel
Madagaskars, den Pic Boby auf einer 2-stündigen Tour besteigen. Es geht zunächst zurück zum Camp. Dann beginnt die 6-stündige Tour in Richtung Andringitra-Sattel. Nach dem Besuch der Schule, die wir mit einem Projekt unterstützen, beginnt die Überschreitung des Sattels, einer der Höhepunkte der Reise. Die Wanderung setzt allerdings Trittfestigkeit voraus. Üb. im Zelt (F/M/A)
12.Tag:
Etwa 4-stündige Wanderung aus dem Andringitra-Massiv heraus. Unser nächstes Ziel ist der faszinierende I'salo-Nationalpark. (F/-/A)
13.Tag:
4-stündige Wanderung zum Piscine naturelle. Inmitten der trockenen Landschaft wirkt dieser natürliche See wie eine üppige Oase. Mögliche Beobachtung von Sifakas und Kattas. Weiter durch bizarre Felslandschaft zum Namaza Canyon. Üb. im Zelt (F/M/A)
14.Tag:
5-stündige Wanderung zum Affencanyon in abwechslungsreicher Landschaft am Flusslauf. Nach der Wanderung bringt uns ein PKW zurück zum Camp im Namaza Canyon. Üb. im Zelt. (F/M/A)
15.Tag:
2-stündige Wanderung zurück nach Ranohira. Wir verlassen nun das eindrucksvolle Gebiet und fahren nach Ifaty. Hier fällt das ganze Jahr über kaum Regen. Steppen, die von Dornengestrüpp, Baobabs und von lichten Palmenhainen bewachsen sind, wechseln mit dicht bewachsenen Flusstälern ab. Üb. in Ifaty. (F/-/-)
16.Tag:
Ein Tag zum Erholen und Entspannen am Strand von Ifaty. (F/-/-)
17.Tag:
Vormittags erfolgt der Flug von Tulear nach Tana. Vor dem abendlichen Rückflug nach Europa haben wir noch Zeit, um Tana zu erkunden. (F/-/-)
18.Tag:
Ankunft in Deutschland oder Österreich.
Generelle Hinweise
Wandererfahrung notwendig, da die Wanderetappen zum Teil anspruchsvoll sind. Bereitschaft zum Komfortverzicht während der längeren Wanderetappen.