Naturjuwel Madagaskar
Hier lernen Sie das Naturjuwel Madagaskar kennen! Die Reise eignet sich perfekt für Madagaskar-Einsteiger! Ohne größere Anstrengungen bekommen Sie einen umfassenden Überblick über die Insel. Entlang der "Route du Sud" besuchen Sie einige Nationalparks und deren Bewohner (Lemuren, Chamäleons etc.), kleinere Wanderungen inklusive (ca. 3-4 h), alles ohne Eile. Außer dem Hochland und dem Südwesten mit der lebhaften Hafenstadt Túlear lernen Sie auch die Strecke zum Canal de Pangalanes kennen, einer über 600 km langen Wasserstraße. Abgerundet wird die Reise mit einigen Erholungstagen in Ifaty.
Reiseverlauf
1. Tag: Abreise
Am Nachmittag Flug von Paris nach Tamatave.
2. Tag: Ankunft (-/-/-)
Ankunft in Tamatave. Nach der Ankunft werden Sie zum Hotel gebracht. Dann können wir schon die ersten Erkundungen in Tamatave machen. Wir machen erste Bekanntschaft mit den Rikschas.
3. Tag: auf dem Canal de Pangalanes (F/-/-)
Fahrt zum Canal de Pangalanes, einem Geflecht aus Wasserläufen und kleinen Seen mit standortspezifischer Flora und Fauna. Auf dem Canal sollten Sie Ihre Kamera bereit halten, denn hinter jeder Windung bieten sich neue Motive, Fischerdörfer, lachende Menschen auf Pirogen, spielende Kinder am Wasser und noch so viel mehr.
4. Tag: Canal de Pangalanes (F/-/-)
Am Canal de Pangalanes haben wir viele fakultative Möglichkeiten für Erkundungen am Wasser oder zu Lande. Das Hotel befindet sich direkt am weißen Sandstrand des Ankanin’ny Nofy-Sees. Wir erkunden den nahen Regenwald und können Orchideen und fleischfressende Pflanzen sehen. Mit Glück bekommen wir auch Süßwasserkrokodile zu Gesicht. Frühaufsteher können sich auf die Pirsch nach dem Indri machen, einem der 8 Lemurenarten hier.
5. Tag: Pangalanes (F/-/-)
Auf dem Canal de Pangalanes geht es per Boot weiter südwärts. Immer wieder sehen wir spielende Kinder am Ufer. Nachdem wir das Boot verlassen haben geht es mit einem Kleinbus weiter nach Perinet. Unterwegs sehen wir die ersten Reisterassen.
6. Tag: Perinet (F/-/-)
Morgens besuchen wir das Reservat von Perinet, wo in ursprünglichem tropischen Regenwald eine Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen zu entdecken ist. Hier kann man die größte Lemurenart, die Indri aus relativer Nähe fotografieren. Wanderung im Reservat, auf der man mit Glück auch die größte Chamäleonart Madagaskars entdecken kann. Rückfahrt zum Hotel. Am Abend unternehmen wir eine Nachtpirsch in der Nähe des Reservates. Hotelübernachtung.
7. Tag: Chamäleonfarm Marozevo (F/-/-)
Heute geht die Fahrt Richtung Westen nach Tana. Unterwegs besichtigen wir die Chamäleonfarm von Marozevo. Hier sind neben interessanten Chamäleons auch verschiedene Amphibien wie Mantellafrösche und Reptilien wie der Blattschwanzgecko zu sehen. Weiterfahrt auf einer sehr reizvollen Fahrt über das Hochland nach Antsirabe. Die Strecke führt immer wieder vorbei an Reis- und Obstfeldern und die Landschaft ist schon sehr abwechslungsreich.
8. Tag: Wanderung im madagassischen Hochland (F/-/-)
Heute tauchen wir in das madagassische Leben ein. Auf einer Wanderung durch kleine Dörfer haben wir einen intensiven Einblick in das ländliche Leben Madagaskars. Wir werden neugierig beäugt, da hier selten Touristen in den kleinen Dörfern unterwegs sind. Die Übernachtung erfolgt wieder in Antsirabe.
9. Tag: Antsirabe - Ambositra (F/-/-)
Auf der so genannten “Route du Sud” geht es entlang der Reisterrassen und Eukalyptuswälder nach Süden. Je näher man Ambositra kommt, desto näher rücken der Regenwald und das Siedlungsgebiet der Zafimaniry. Deren Holzschnitzereien zählen zu den bekanntesten kunsthandwerklichen Leistungen Madagaskars und können in Ambositra erworben werden. Übernachtung in Ambositra.
10. Tag: Ambositra - Ranomafana (F/-/-)
Eine kurze Fahrt bringt uns heute zum primären Regenwald-Nationalpark von Ranomafana - tropische Flora und Fauna mit mehreren Lemurenarten sind hier zu entdecken. Auf der einen Seite ist Ranomafana einer der meist besuchtesten Nationalparks Madagaskars, auf der anderen Seite ist es auch einer der unerschlossensten. Besonderes Augenmerk gilt hier der Vegetation und den Bambuslemuren.
11. Tag: Ranomafana Nationalpark (F/-/-)
Es geht früh los, um den Nationalpark Ranomafana zu besichtigen. Wir lassen uns Zeit und gehen auch in etwas entlegenere Gebiete. Die Artenvielfalt ist beeindruckend, erst vor wenigen Jahren wurde der Goldene Bambuslemur hier entdeckt! Wir erkunden tagsüber den Regenwald und machen abends einen Ausflug, um nachtaktive Tiere, wie z.B. den kleinen Mausmaki, zu beobachten.
12. Tag: Ranomafana – Sahambavy (F/-/-)
Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Stadt Fianarantsoa. Dann unternehmen wir eine dreistündige Flussfahrt auf dem Matsiatra durch das Land der Betsileo. In Sahambavy verlassen wir das Boot und besuchen die Teeplantage von Sahambavy. Die Übernachtung erfolgt in Sahambavy.
13. Tag: Sahambavy - Ambalavao - Antanifotsy (F/-/A)
Wir fahren nach Ambalavao, wo aus Pflanzenfasern und getrockneten Blumen das Papier der Antaimoro sowie die besten Seidentücher des Landes hergestellt werden. Beeindruckend ist auch das Anja Lemurenreservat, das wir am Nachmittag besuchen und wo wir einige Kattas treffen werden. Dann geht eine abenteuerliche Fahrt hinein ins Andringitra-Gebirge. Wir übernachten in Antanifotsy in einer einfacher Pension.
14. Tag: Andringitra Massiv (F/-/A)
Von Antanifotsy geht es heute auf eine Tageswanderung durch das Andringitra Massiv. Die Granitfelsen überragen die Landschaft und nicht umsonst gehört der Park zum UNESCO-Weltkulturerbe. Übernachtung wieder in einfacher Pension.
15. Tag: Antanifotsy - Ranohira (F/-/-)
Wir fahren nach Ranohira durch grandiose Landschaften wie das mächtige Andringitra-Massiv und die weiten Savannen des Horombe-Plateaus. Nach der Ankunft erfolgt eine kleine Wanderung im Isalo Nationalpark. Am Ende erwartet uns in üppig-grüner Umgebung das “Piscine naturelle”, das zu einem erfrischenden Bad einlädt. Übernachtung in Ranohira.
16. Tag: Isalo Gebirge (F/-/-)
Das Isalo Gebirge bietet mit seinen tiefen Schluchten und bizarren Felsformationen eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Sämtliche Vegetationsformen - in den Tälern tropische Vegetation, in den Höhen Trockenpflanzen - findet man hier. Das alles erleben wir auf einer Tageswanderung. Ein Schauspiel der Natur! Übernachtung in Ranohira.
17. Tag: Ranohira - Tulear - Ifaty (F/-/-)
Auf der Fahrt nach Tulear ändert sich die Landschaft zusehends. Typische Affenbrotbäume säumen den Weg, die Landschaft wird zunehmend trockener. Die Pflanzen dieser Region haben sich auf die lange Trockenperiode in den Wintermonaten optimal eingestellt.
Nach wenigen Stunden Fahrt kommen wir zum Zombitse-Vohibaisa Nationalpark. Wir besichtigen den Park auf einer kleineren Wanderung. Anschließend Weiterfahrt über Tulear nach Ifaty. Üb. in Ifaty.
18. - 19. Tag: freie Tage in Ifaty (F/-/-)
Tage zur freien Verfügung am Strand. Immer wieder sehen wir hier die einfachen Boote der Vezo vorbeiziehen und erleben das Leben am Meer. Wer will kann auch die Umgebung von Ifaty erkunden. Die Dornbuschsavanne ist eine ganz eigene Landschaft mit ihren Didieraceen, Pachypodien und Euphorbien. Doch auch die Baobabs kommen hier vor. Üb. in Ifaty.
20. Tag: Flug nach Tana (F/-/-)
Transfer zurück nach Tulear und Rückflug in die Hauptstadt Tana. Nach Ankunft Transfer zum Hotel. Je nach Flugzeit besteht noch Zeit Tana etwas zu erkunden.
21. Tag: Rückflug nach Paris (F/-/-)
Am späten Nachmittag erfolgt der Rückflug nach Europa.
22. Tag: Ankunft in Paris.
Morgens Ankunft in Paris. Weiterflug nach Deutschland oder Österreich.
Generelle Hinweise
Charakteristik:
Einfache Tour ohne besondere körperliche Anforderungen. Wanderungen bis max. 4 Stunden.